ITRA - International Timeshare Refund Action

“Den Tausch, den ich über die Tauschgesellschaft anstrebte, konnte ich niemals durchführen.”

“Es ist einfach, Wochen zu kaufen, aber nicht so leicht, sie zu verkaufen. Der Wert dieser Wochen ist gleich null.”

“Als ich unterschrieb, war mir nicht bewusst, dass es für immer war. Wenn ich sterbe, geht es an meinen Sohn über. Es gibt keine Möglichkeit, auszusteigen.”

“Wir haben 5000 Pfund für unsere Woche bezahlt, und das Finanzinstitut berechnet uns völlig überhöhte Zinsen. Ich muss hier möglichst schnell rauskommen.”

Gerichtliche Klage

Seit 5 Jahren investiert ITRA in die Suche nach einer finanziellen Rückerstattung im Namen von früheren und aktuellen Timeshare-Eigentümern, die glauben, von mehreren Organisationen zum Zeitpunkt des Verkaufs und durch die dauerhafte Verwendung ihrer Woche/n und/oder Punkte betrogen worden zu sein, um deren Wertverfall und spätere unhaltbare Situation zu erreichen.

ITRA verfolgt jetzt die Koordinierung einer gerichtlichen Klage auf Erhalt der vollständigen Entschädigung wegen materieller und immaterieller Schäden auf Grund von wenig ethischen Verkaufspraktiken.

Nachdem die Ausweitung der Probleme offensichtlich wurde, der diese Eigentümer gegenüber stehen, wandte sich ITRA im Juni 2007 an einen Rechtsanwalt und Rechtsberater für das englische Rechtssystem, um die Vorteile der Schaffung einer Gruppenklage gegen die Parteien abzuwägen, die als verantwortlich für den Betrug und die Ängste der Eigentümer angesehen werden.

An Hand der Ergebnisse unserer ersten Nachforschungen war der Experte der Ansicht, dass dies eine gute Grundlage für ein Verfahren sei, doch er riet uns, die Nachforschungen zunächst noch fortzusetzen.

Auf Grund unserer Überprüfungen können wir feststellen, dass es eine Anzahl von sich wiederholenden Praktiken gegenüber vielen besorgten Eigentümern von Wochen/Punkten gibt, wie weiter unten aufgezeigt wird.

Vor diesem Hintergrund beauftragte ITRA eine Anwaltskanzlei damit, die Nachforschungen fortzusetzen, und sich um die gemeinsame Sache zu kümmern, mit der Gewissheit, dass die Kosten gedeckt würden, wenn die Klage gewonnen wird. Immer auf der finanziell abgesicherten Grundlage des “Wenn wir nicht gewinnen, nehmen wir kein Geld”.

ITRA prüft die potenziellen Klagen für:

Probleme beim Erhalt eines gleichwertigen Tauschs mit den Tauscheinrichtungen
Das internationale Tauschsystem, das von den Tauscheinrichtungen angeboten wird, die mit dem Bauträger bei der ursprünglichen Präsentation und beim Abschluss des Kaufvertrags assoziiert sind, waren der Hauptgrund für den Kunden, den Kauf abzuschließen.
Es lagen ernsthafte Belege und Beweise dafür vor, dass die Tauscheinrichtung die Wochen des auf der Tauschbank hinterlegten Inventars illegal zu Ihrem eigenen Vorteil verwendete, und damit die Verfügbarkeit eines für Ihre Mitglieder sehr interessanten Inventars reduzierte.
Jährliche Erhöhung der Instandhaltungsgebühren (weit über der Inflationsrate)
Ein zweiter Faktor, den der Kunde berücksichtigte, wenn er direkt von einem Bauträger oder einem von dessen Agenten kaufte, war die gehobene Qualität der Wohnanlage und die Logik der realistischen Instandhaltungsgebühren, die nicht über die jährliche Inflationsrate hinausgehen würden.
In den meisten Fällen wurden diese Gebühren aber ungerechtfertigterweise erhöht und überstiegen die Inflationsrate bis zu dem Punkt, der einen Bruch des Kaufvertrags darstellt..
Maßlose Zinsen, die von den mit den Verkäufern assoziierten Finanzinstitute erhoben werden
Der Zinssatz von 28% (viermal höher als bei einem Bankdarlehen) wurde absichtlich verschwiegen. Trotzdem senkte der wichtigste Finanzträger von Wochen/Punkten mit der Einführung einer neuen Finanzgesetzgebung vor 3 Jahren seine Zinsen auf den immer noch maßlosen Satz von 18,9%. Ein großer Teil der kontaktierten Eigentümer erinnert sich nicht an die ursprünglichen Zinsen, die sie am Anfang bezahlten.
Probleme mit dem Verkauf und der Übertragung von Wochen und Punkten
Einige Bauträger erzwangen Situationen der “Entvölkerung” zu ihrem eigenen Vorteil während der Zeit höherer Immobilienpreise auf dem Markt und zum Nachteil des Eigentümers und Mitglieds. Diese betrügerische Praxis wurde zu einem der Hauptgründe für den Niedergang des Wiederverkaufsmarktes.
Es wurden Hindernisse gegen den Verkauf von Wochen geschaffen: die Jahresgebühren wurden erhöht, und die Qualität und der Service des Resorts verschlechtert; einige Ressorts führten Übertragungsgebühren von bis zu 1500 Pfund Sterling ein (etwa 1800 Euro), womit sie eine beinahe unerträgliche Lage für Eigentümer und unter Vertrag genommene Wiederverkaufsagenten herbeiführten.
Tausende von Eigentümern, die dazu getrieben wurden, die Zahlung ihrer Gebühren zu verweigern, mussten zusehen, wie die Resorts Ihr Eigentum ohne Kosten wiedererlangten und mit ihrem hinterlistigen Plan Erfolg hatten. Für jede 52 wiedererlangte Wochen erhielten sie freie Hand für einen neuen Verkauf mit Gewinnen von Tausenden von Pfund.
Die Entvölkerung war ein weiteres Element für die beinahe zwangsläufige Umwandlung von Wochen in Punkte, die die Bauträger den Eigentümern auferlegte. Mit diesem neuen System konnten sie sich das Beste aus jedem Fall herauspicken: die Bauträger erlangten ihre Immobilie zurück und begannen ihre Arbeit als Immobilienmakler, und im Gegenzug erhielten die Eigentümer “Punkte” (gestützt durch billigere und normalerweise in Asien gebauten Einheiten). Und so ging es einfach weiter: es war normal, dass die Eigentümer die Kosten dieses “neuen Privilegs” vergüten mussten, die das Tauschsystem angeblich bot, und am Ende des Umwandlungsprozess mussten sie höhere Instandhaltungsgebühren als vorher bezahlen
AKTUALISIERUNG 2009 – Mit dem Rückgang der Verkäufe wurde die Umwandlung in Punkte durch ein noch lukrativeres System ersetzt, das darin bestand, den Einzug der Gebühren zu erzwingen, ohne Rücksicht darauf, ob der Eigentümer weiterhin seine Wochen nutzen wollte oder nicht. Bei vielen Gelegenheiten ging es nicht mehr zurück, und sogar der Tod war keine Option, sich von der Zahlung zu befreien, die direkt an seine Erben überging.
Jedes Resort wird auf eine bestimmte Weise geführt, und aus diesem Grund müssen wir jeden Fall einzeln prüfen. Nur so können wir Gewissheit haben, ob ein Vertragsbruch oder betrügerische Praktiken vorlagen.
Beteiligung des Vorstands
Schließlich nahmen wir uns auf Wunsch der Eigentümer die Arbeit des Vorstands vor, der mit dem Inventar beauftragt ist. Detailliertere Nachforschungen deckten die Unmöglichkeit auf, dass all die oben erwähnten Aktivitäten ohne dessen Wissen und Beteiligung aufrechterhalten werden. Dieses Thema wird zu gegebener Zeit noch näher beleuchtet.
Derzeitige Lage
Die erste rechtliche Aktion, die wir ins Leben gerufen haben, steht allen Timeshare-Eigentümern offen, die Mitglieder von RCI Europe sind oder waren, und die unzufrieden mit den zum Zeitpunkt des Kaufs gegebenen Tauschversprechungen sind.
Komme ich für eine Klage in Frage?
Wenn Sie sich von den bisherigen Ausführungen oder einem Teil davon angesprochen fühlen, wenden Sie sich bitte an uns, und wir helfen Ihnen OHNE JEGLICHE KOSTEN, festzustellen, ob Sie für eine Klage in Frage kommen.